Warum sind wir eigentlich umgezogen?

Diese Frage tauchte u. a. im Blog von chabli auf.

In ihrem ersten Beitrag ihres Blogs berichtet sie u. a. darüber dass sie vor zwei Wochen mit ihrem Traummann und den Kindern umgezogen sei und der Problemzone einer Frau (zu kleines Badezimmer ;-) ).

Wenn ich ehrlich bin, bin ich ein wenig neidisch auf sie. Nach der Trennung von meiner Frau am zweiten Weihnachtsfeiertag 2014 und einem alptraumhaften Jahr 2015 (Tod meiner Mutter, Tod meines besten Freundes, eine neue Liebe, die sich als riesengroße Verar... herausgestellt hat) hat es mich nun erwischt.

Auch wenn das Wetter nichts frühlinghaftes an sich hat so erlebe ich zumindest meinen persönlichen Frühling. So ist es eben wenn man verliebt ist.

Eigentlich ist alles perfekt. Sie mag mich, ebenso ihre Kinder, ihre Mutter und der Hund ebenfalls.

Aber da ist der kleine aber entscheidende Punkt. Sie MAG mich. Sie könnte sich zwar auch eine Beziehung vorstellen mit allem drum und dran, wie es so schön heißt. Aber sie bittet um Bedenkzeit.

Also weiß ich momentan weder ein noch aus. Es tut weh, sie nicht sehen zu können. Dafür macht das Herz Freudensprünge wenn ich mit ihr telefoniere.

Aber ich muss auch an den berühmten Satz des Kleinen Prinzen denken: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar und komme dabei ins Grübeln.

Liebe wird mit einem roten Herzen dargestellt. Sollte dann auch nicht das Herz entscheiden oder zumindest überwiegen?

Lieben heißt leiden habe ich als Grafitti auf einer Brücke gelesen. Stimmt.

3.2.16 20:04, kommentieren

Nur eine Kleinigkeit

Manchmal sollte man der Werbung im Fernsehen doch trauen. Und manchmal sollte man einfach es einfach nachmachen.

Meine Nachbarin, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite wohnt hat in letzter Zeit öfters Pakete für mich angenommen. So auch heute das etwas größere Paket von Outfittery.

Wenn man jemanden nicht persönlich kennt bzw. nur aus kleinen Gesprächen zwischen Tür und Angel, dann finde ich Merci Schokolade eine mehr als passende Aufmerksamkeit.

Das diese Aufmerksamkeit eine gute Wahl war, zeigte sich an der freudigen Reaktion meiner Gegenüber.

Was folgte, war ein kurzes aber dennoch nettes Gespräch.

Manchmal sind es eben nur Kleinigkeiten, die Freude bereiten.

1 Kommentar 2.2.16 22:06, kommentieren

Mal was neues

Die vielen Ratschläge doch nicht immer so langweilige Pullover anzuziehen haben endlich wirkung gezeigt. Und die Werbung hat schließlich auch noch Wirkung gezeigt.

Also habe ich mir mal eine "Überraschungsbox" von Outfittery zusammenstellen lassen. Und ich bin ehrlich gesagt positiv überrascht.

Nach verschiedenen Angaben welche Kleidung ich bevorzuge und wofür (Business, Freizeit) und den Größenangaben dann die Bestellung.

Und obwohl ich die zusätzlich mögliche persönliche Stilberatung per Telefon nicht in Anspruch genommen habe, bin ich von der Zusammenstellung, wie bereits geschrieben, positiv überrascht.

In dem wirklich großen Paket hat Alina, so der Name meiner Style Expertin, folgendes für mich eingepackt:
  • Dunkelblauer Blazer (Jack & Jones)
  • Blaues Hemd (Seidensticker Schwarze Rose)
  • Weißes Renee Tee (T-Shirt von Minimum)
  • Beige Hose (ebenfalls von Minimum)
  • Grauer Pullover (Pierre Cardin)
  • Blau-rot-weiß kariertes Hemd (Selected Homme)
  • Rotes Poloshirt (Selected Homme)
  • Dunkelblaue Jeans (G-Star)
  • Dunkelblaue Stoffschuhe (G-Star)

Gesamtwarenwert von sage und schrebe 539,50 €.

Da habe ich aber erstmal mit den Ohren geschlackert. Zum Glück muss ich nur die Kleidungsstücke bezahlen, die ich auch behalten will.

So hat die Rechnung am Ende "nur" noch 249,80 € betragen und ich nenne nun Blazer, T-Shirt, Hose und Schuhe mein.

Abgerundet wurde das Ganze von einer Karte mit einem Bild von Alina sowie einigen mit Füller handgeschriebenen Zeilen was der Bestellung eine persönliche Note gegeben hat und mir sehr gefällt.

2.2.16 21:47, kommentieren

Unangenehmes Gespräch

Das Leben ist kein Ponyhof, Das bereitet mir Kopfschmerzen, Das war ein Schlag in den Magen.

Es gibt viele Ausdrücke um eine unangenehme Situation zu beschreiben.
Es fühlt sich schlecht an, es schmerzt und der einzige Trost ist der, dass das alles irgendwann wieder nachlässt.

Glücklich ist der, der in der Lage ist rationale Entscheidungen treffen zu können. Doch es kommt die Situation, in der die Emotion überwiegt und das Fällen einer Entscheidung schwer fällt.

So heute Morgen. Das Abstimmungsergebnis war eindeutig. 4:1
Eigentlich sollte es einfach sein wieder zur Tagesordnung überzugehen. Vor allem weil der Kollege auf keinerlei Kompromisse eingegangen ist.

Aber man kennt sich ja schon seit Jahren. Aber die Lebensumstände ändern sich. Schade, dass man zwar nicht im Streit auseinandergegangen ist aber doch mit einem schlechten Gefühl.

Da ist der Satz: So funktioniert Demokratie nur ein schwacher Trost.

2.2.16 21:24, kommentieren

Zeit

Ohne Maß und Ausgewogenheit sind wir nicht Herr unseres Handelns.

Man kann es drehen und wenden wie man will: eine Sekunde bleibt eine Sekunde, eine Minute eine Minute, eine Stunde eine Stunde.
Trotzdem gibt es Tage da meint man, dass der Tag nicht genügend Stunden hätte. Und dann gibt es Tage, da kommt es einem so vor, als ob die Zeit sich wie ein Kaugummi zieht.
Hektik und Langeweile sind beides Zeichen für ein fehlendes Maß und Ausgewogenheit, wobei die meisten Menschen eher Hektik als Langeweile kennen dürften.

Da lässt mich die Werbung eines Uhrenherstellers aufhorchen, der mit seiner Uhr dazu einlädt die Langsamkeit neu zu erfahren.

Der Slogan der slow founders:
"slow is not a speed. It's a mindset that most of us somehow lost. Let's make time to bring slow back into our life. be slow... "

Auf deutsch:
"slow ist keine Geschwindigkeit, sondern eine Lebenseinstellung, die die meisten von uns verloren haben. In unserem hektischen Alltag vergessen wir häufig, dass wir doch eigentlich eine Wahl haben wie wir leben wollen."

Klingt gut. Doch wie will das der Uhrenhersteller erreichen? Schließlich kann man auch mit dieser Uhr die Zeit weder zurückdrehen noch anhalten.
Aber der Hersteller hat es geschafft, dass die Uhr langsamer läuft. Nun ja, nicht wirklich.

Das Ungewöhnliche an der Uhr ist, dass sie lediglich einen Zeiger hat anstatt der üblichen drei, was ich interessant finde.

Dies hat zur Folge, dass die 24 Stunden auf das gesamte Ziffernblatt aufgeteilt sind. 12 bis 24 auf der ersten Hälfte (für die zweite Tageshälfte) und 0 bis 12 auf  der anderen Hälfte (für die erste Tageshälfte). Unterteilt wird jede Stunde durch 3 Teilstriche. Also 15 Minuten pro Teilstrich.

Und hier der nächste, für mich, interessante Punkt. Braucht man denn wirklich jede einzelne Minute?
Was antwortet man denn auf die Frage: Wie spät ist es?
Etwa: 15.25 Uhr oder etwa Kurz vor halb?
Stören evtl. nicht sogar die vielen Minutenstriche?

Insgesamt gesehen könnte man wirklich meinen, die Zeit läuft langsamer. Denn dadurch das die Uhr alle 24 Stunden des Tages zeigt läuft sie auch nur halb so schnell.

Aber was soll das Ganze nun?
Auch mit dieser Uhr kann man keine Zeit sparen. Aber das Konzept bzw. das Ziel gibt der Hersteller wie folgt an:
Konzentriert euch auf das, was euch wirklich Freude macht - Surfen, mit Freunden und Familie abhängen, die Welt entdecken... die einfachen Dinge des Lebens eben. Klar ist das nicht immer möglich. Doch wenn ihr die Idee von slow auch in euer berufliches Leben tragt und auch hier die wichtigen Dinge fokussiert, werdet ihr auf jeden Fall mehr Freude haben und vermutlich auch erfolgreicher sein... Die richtige Lebenseinstellung hilft euch, Spass in jeder Lebenslage zu haben! Auch wenn man in einem Endlos-Meeting steckt.

Und damit wäre ich auch schon wieder bei meinem Eingangssatz:
Ohne Maß und Ausgewogenheit sind wir nicht Herr unseres Handelns.

Mal schauen, ob es mit dieser Uhr gelingt. Wobei mich der Preis momentan etwas abschreckt.

Die Uhr und alles Wissenswerte gibt es hier:
https://www.slow-watches.com/ 

1.2.16 10:20, kommentieren

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